Chin. Akupunktur (TCM)

Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine über 2000 Jahre altbewährte medizinische Heilweise. Durch das Nadeln spezifischer Punkte werden die körpereigenen Heilungskräfte aktiviert und die Gesundheit wiederherstellt. Traditionell versteht man unter Akupunktur die Regelung des Flusses der Lebensenergie, die in China “Qi” (sprich: Tschi) genannt wird. Dieses Fließsystem ist ein energetisches Netzwerk von Kanälen, das nicht nur die Akupunkturpunkte, sondern – über innere Verläufe – auch die inneren Organe miteinander verbindet und beeinflusst.

Seit ca. 1960 findet die Akupunktur in Deutschland zunehmend Verbreitung in unseren Naturheilpraxen.
In der chinesischen Medizin ist Gesundheit gleichbedeutend mit dem freien Fluss von Qi, der fließenden Energie. Die Gesundheit eines Menschen hängt vom Gleichgewicht des körpereigenen Systems ab. Wissenschaftler aus aller Welt haben bestätigt, dass ein Ungleichgewicht in unserem Stoffwechsel, Immunsystem oder den Organsystemen unweigerlich zu Erkrankungen in diesen Systemen führt. Also eine direkte wissenschaftliche Bestätigung der chinesischen Medizin.
Im Zentrum der Überlegungen steht die Erkenntnis, dass alle körperlichen und psychischen Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen. Aus dieser zentralen Idee, des sich immer wieder neu formenden Gleichgewichts, entwickelte sich die chinesische Medizin und ihre Auffassung darüber, wie die Krankheiten entstehen und Gesundheit erhalten wird.

Zur Akupunkturbehandlung werden dünne Nadeln in ausgewählte Punkte so fast schmerzfrei eingestochen, um das zuvor diagnostizierte Ungleichgewicht auszugleichen. Je nach Erfordernissen werden bis zu 15 Nadeln verwendet. In der Regel verbleiben diese 20-30 Minuten, manchmal auch länger. Bei Kindern genügen 1- 20 Minuten.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Behandlungsschwerpunkt der TCM bei chronischen und funktionellen Störungen liegt. Die Stärke der TCM liegt in der diagnostischen Möglichkeit, bereits sich anbahnende Krankheitszustände festzustellen. Eine Aufzählung der vielen Krankheiten, die durch Akupunktur geheilt werden können, wäre jedoch irreführend, da Akupunktur den ganzen Menschen behandelt und nicht eine lokale Störung, deren Ursache möglicherweise ganz woanders als am Ort des Erscheinens zu behandeln ist.

Auch wenn zwei Menschen mit der gleichen Krankheit zur Behandlung kommen, werden sie, wenn die Ursachen verschieden sind, unterschiedlich behandelt. Die Akupunktur versucht, Ursache und Muster, die hinter einer Krankheit liegen, zu beheben.

In unserer Praxis werden vorwiegend Kopfschmerzbehandlung einschließlich der Migräne, die verschiedenen Schmerzrückstände im Wirbelsäulenbereich z. B. Hexenschuss oder Ischiasbeschwerden ferner Funktionsstörungen im Magen-Darm-Bereich, Hauterkrankungen, Durchblutungsstörungen sowie Arthroseschmerzen der Gelenke behandelt.
Gute Erfolge werden unter anderem bei Suchtkrankheiten erzielt.

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